
Podcast #43 I Friedemann Wecker von Bauck: Mit Bio-Produkten aus der Nische in den Massenmarkt
„Der rote Teppich ist nicht mehr ausgerollt"
Friedemann Wecker spricht über seinen Start in einem Familienunternehmen der dritten Generation, den Übergabeprozess und die Transformation von der Nische in den Massenmarkt sowie über die Folgen der Coronakrise für die Demeter-Hersteller – im Podcast „Alles Neu…? Aus dem Maschinenraum“ mit Tobias Rappers, Geschäftsführer des Maschinenraums, und Capital-Redakteurin Katja Michel.
Zur Folge
Vor fast hundert Jahren beschloss der Landwirt Eduard Bauck, auf Kunstdünger zu verzichten. Damit wurde er zu einem der Pioniere der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, die sich an den Lehren des Anthroposophen Rudolf Steiner orientiert. In den 60er Jahren startete die Bauck Mühle mit der Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte. Heute arbeitet sie nach den Bio-Regeln des Anbauverbandes Demeter, beschäftigt 240 Menschen und setzte zuletzt etwa 70 Mio. Euro im Jahr. Seit letzten Sommer führt bei Bauck Friedemann Wecker die Geschäfte, derzeit noch zusammen mit Jan-Peter Bauck aus der Gründerfamilie. „Der Kerngedanke war immer, möglichst viel Wertschöpfung in der Landwirtschaft zu halten. Er leitet uns bis heute. Das ist ein ganz anderes Modell, als wenn ich auf ein Skalierungsmodell gucke und mir überlege, wo große Märkte sind“, sagt er. „Wir setzen uns immer wieder mit der Frage auseinander: Ist die Zahlungsbereitschaft für unsere Produkte da?“
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