Podcast #12 I Max Viessmann von Viessmann: Nachfolge, Transformation und der richtige Umgang mit Veränderung

Published on February 18, 2022

Podcast „Alles neu...? Aus dem Maschinenraum" mit Max Viessmann

„Der größte Fehler als Nachfolger: Alles in Frage stellen"

Der Familienunternehmer Max Viessmann spricht im Podcast über die Digitalisierung des Unternehmens, die Idee des Maschinenraums als Ort des Austauschs für Mittelständler, das große Potenzial des Wasserstoffs und wie wichtig es ist, geduldig zu bleiben.

Zur Folge

Das Klimalösungsunternehmen Viessmann gilt oft als Vorreiter bei Transformation und Digitalisierung im deutschen Mittelstand. Viessmann ist auch Initiator vom Maschinenraum, in dem der Podcast „Alles neu…? Aus dem Maschinenraum“ aufgenommen wird. Co-CEO Max Viessmann allerdings hält wenig von den üblichen Schlagwörtern. „Was mich fertig gemacht hat, sind Berater-Slides, auf denen steht: Wir brauchen eine digitale Kultur. Das entzieht mir sämtliche Lebensfreude“, sagt er im Podcast. „Wir brauchen keine digitale Kultur.“ Stattdessen gehe es für Unternehmen darum, eine Strategie zu entwickeln, die die Herkunft mit neuen Möglichkeiten verbinde und zudem gemeinsame Werte deutlich mache. „Der größte Fehler ist es, als Nachfolger alles in Frage zu stellen“, sagt Viessmann. Der heute 32-Jährige war bereits vor sechs Jahren in die Unternehmensführung eingetreten, auch mit der Aufgabe, die Transformation und den Wandel des Unternehmens voranzutreiben. Ein wichtiges Element dabei: die digitale Vernetzung der eigenen Geräte, mit deren Hilfe auch neue Dienstleistungen angeboten werden sollten. Das erwies sich zunächst nicht immer als einfach. „Die Zahlungsbereitschaft war anfänglich sehr überschaubar“, sagt er. „Das hat uns schon überrascht.“ Viessmann spricht über die Idee des Maschinenraums als Ort des Austauschs für Mittelständler, das große Potenzial des Wasserstoffs und die Frage, wie wichtig es ist, geduldig zu bleiben – im Podcast – mit Tobias Rappers, Geschäftsführer des Maschinenraums und Capital-Redakteur Nils Kreimeier.

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