
Podcast #69 I Louisa Wiedemann von der Wiedemann-Gruppe: Von Silos zur Arbeit in zentralen Strukturen
Im Podcast spricht Louisa Wiedemann darüber, wie es war, im Familienunternehmen ihrer Mutter aufzuwachsen und mit ihr gemeinsam in vierter Generation die Geschäfte zu führen, welche Transformation die Wiedemann-Gruppe vom Silodenken hin zu zentralen Strukturen durchlaufen hat, und warum sie mehr Digitalisierung und KI ins Unternehmen bringen will.
Zur Folge
„Meine Mutter war Kloverkäuferin, ich wollte auch Kloverkäuferin werden“, so erinnert sich Louisa Wiedemann an ihre Kindheit im Familienunternehmen. Heute ist sie 28 Jahre alt und lenkt die Geschicke der Wiedemann-Gruppe zusammen mit ihrer Mutter Barbara in vierter Generation. Das Unternehmen sitzt im niedersächsischen Sarstedt und ist ein Großhändler für Sanitär, Heizung und Lüftung. Das Unternehmen verkauft Klimaanlagen ebenso wie Badewannen und Heizungen. Kunden sind Handwerksbetriebe. Der Gebäudespezialist setzte zuletzt rund 400 Mio. Euro um und beschäftigt etwa 1200 Menschen.
Im Podcast spricht Louisa Wiedemann unter anderem über die Transformation, durch die das Unternehmen zuletzt gegangen ist: „Wir haben vorher viel in Silos gedacht, heute arbeiten wir viel mehr als Gruppe und in zentralen Strukturen“, sagt die Unternehmerin. „Wir müssen uns wandeln. Wir müssen mehr Digitalisierung und mehr KI reinbringen“, so Wiedemann weiter.
Außerdem spricht sie auch über ihre ersten Schritte im Familienunternehmen, die Zusammenarbeit mit ihrer Mutter und ihre Rolle als Chefin. „Ich habe den Mut und bin offen, mir Menschen ins Boot zu holen, die Expertisen haben, die mir fehlen“. „Ich kann nicht alles können. Aber ich habe den Anspruch, zu erkennen, wenn ich etwas nicht kann, um mir Hilfe zu holen“, sagt Louisa Wiedemann im Podcast „Alles neu…? Aus dem Maschinenraum“ mit Tobias Rappers und Katja Michel.
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